Max Frisch

 

[Max Frisch] Max Frisch wurde am 15.5.1911 in Zürich als Sohn eines Architekten geboren. Nachdem er Germanistik in Zürich studiert hatte, began er 1933 als Journalist zu arbeiten. 1936 tratt er dann in die Fußstapfen seines Vaters und began das Architekturstudium. Zwischen 1940 und 1955 unterhielt er ein eigenes Arichitekturbüro, bis er 1955 nach einigen ausgedehnten Studienreisen den Weg zur freien Schriftstellerei findet.
Sein zeitkritisches Werk thematiesiert die Zerrissenheit menschlicher Identität. Die innere Widersprüchlichkeit menschlichen Denkens und menschlicher Gefühle tritt in einen Gegensatz zu menschlichem "Wissen" - sei es das Wissen um historische Fakten oder auch der technischen Fortschritts. Da er menschliche Ratio allgemein anzweifelt, liegt es ihm fern, ideologisch gefärbte Gesellschaftsutopien zu entwerfen.
Vielmehr erörtern seine Romane die Frage nach der Identität des Menschen in der Massengesellschaft und die Verantwortlichkeit für sein eigenes Handeln.
Frisch stirbt am 4.4.1991 in seiner Geburtsstadt Zürich.

Seine Werke:

Romane:

Stiller (1954)
Homo Faber (1957)
Mein Name sei Gantenbein (1964)

Erzählungen:

Die Erzählungen des Anatol Ludwig Stiller (1961)
Der Mensch erscheint im Holozän (1979)
Blaubart (1982)

Dramen:

Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie (1953)
Biedermann und die Brandstifter (1956)
Andorra (1961)
Triptychon (1978)

Essays:

Die Schweiz ohne Armee (1989)
Die Schweiz als Heimat (1990)

Prosa:

Wilhelm Tell für die Schule